Jaime Wolfson, Dirigieren, Klavier, Komposition

Jaime Wolfson studierte Klavier, Dirigieren und Komposition an der Musikuniversität Wien sowie an der Bruckneruniversität Linz unter anderem bei Leopold Hager, Erwin Ortner, Michel Jarrell und Johannes Marian. Besonderen Einfluss hatte ein Interpretationskurs bei György Kurtág. Wichtige Erkenntnisse für das Dirigieren holte er sich direkt bei der Arbeit mit dem Ensemble Wiener Collage (Mitglied seit 2009) und seinem Chefdirigenten René Staar (www.ewc.at). Wolfson ist Mitbegründer und Leiter des Ensemble Platypus. 2013 erhielt er das Staatstipendium des BMUKK für Komposition. Als Gastdirigent des Universitätsorchesters Curitiba, Brasilien leitete Wolfson Uraufführungen von Peter Ablinger und Georg Nussbaumer. Ebenso war er für die Einstudierung der Oper “Baron Münchhausen” von Wolfgang Mitterer zuständig. Konzertreisen führten ihn nach Japan, Südamerika und Europa.

Kaoko Amano, Sopran

Kaoko Amano wurde in Tokyo geboren und studierte Gesang an der Tokio Gakugei Universität und schloss ihr Studium anschließend am Konservatorium in Wien bei Yuly Khomenko ab. Im Zuge diverser Opernengagements übernahm sie verschiedene Partien: Serpinna, Ännchen, Donna Anna, Musetta, Gilda, Sophie, Adele, Cathrine (»Die Schöne von Perth«), Telli (»Samt und Seide«, Wiener Kammeroper), Esmeralda (Schloss Oper Hallwyl). Sie widmet sich intensiv der zeitgenössischen Musik und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen internationaler Komponisten mit, etwa im Rahmen des Festivals Wien Modern oder der Klangspuren Schwaz. Auftritte im Wiener Musikverein, im Konzerthaus, im Arnold Schönberg Center, bei den Wiener Festwochen sowie vielfach im In- und Ausland. 

Sieglinde Größinger, Flöte

Sieglinde Größinger studierte Querflöte und Traversflöte in Wien, Graz, Oslo, Amsterdam und Brüssel. Zu ihren Lehrern zählten Dieter Flury, Robert Wolf, Torkil Bye, Abbie de Quant und für die Traversflöte Barthold Kuijken, Frank Theuns und Marten Root. Diplome mit Auszeichnung. Engagements in Orchestern und Ensembles wie Musiktheater Schönbrunn, Mozarteum Orchester Salzburg, Philharmonie Salzburg, regelmäßige Mitwirkung in Originalklangensembles wie etwa Barucco, Concentus Musicus Wien, Münchener Hofkapelle, Wiener Akademie, Bach Consort Wien, Salzburger Hofmusik, Dolce Risonanza, Orchestra of the Age of Enlightenment (Ann and Peter Law OAE Experience) sowie zahlreiche Auftritte mit ihrem eigenen Ensemble Klingekunst (www.klingekunst.at). Konzerte bei namhaften Festivals für Alte und Neue Musik (Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Jeunesse, Osterklang Wien, Trigonale, Brunnenthaler Konzertsommer, Barockfestival St. Pölten) sowie Tourneen in Europa und Übersee.

Doris Nicoletti, Flöte

Doris Nicoletti studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Barbara Gisler-Haase. Weitere wichtige LehrerInnen waren unter anderen Eva Furrer, Philippe Bernold und Chiara Tonelli. Teilnehmerin diverser Akademien und Meisterklassen (zB. Lucerne Festival Academy, Ensemble Modern Academy, Darmstädter Ferienkurse, Impuls - International Ensemble Academy, Jeunesse Modern). Mitglied des Ensembles of the Lucerne Festival Alumni (Schweiz), des Ensemble Platypus (Wien), des Ensembles Mesostics (Paris). Als Substitutin beim Klangforum Wien oder Phace | Contemporary Music konzertierte sie bei wichtigen Festivals (Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Münchener Opernfestspiele, Ruhrtriennale, Wien Modern, Steirischen Herbst) sowie im Lincoln Center New York, in der Berliner Philharmonie, dem Muziekgebouw Amsterdam oder auch dem Wiener Konzerthaus. Seit 2014 ist sie Assistentin in der Klasse von Barbara Gisler-Haase sowie Lehrbeauftragte für Piccolo an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ryuata Iwase, Klarinette

Ryuta Iwase wurde in Tokyo geboren. Sein Studium absolvierte er an der Toho Gakuen Universität für Musik und an der Orchester-Akademie der Toho Gakuen. Während des Studiums trat er unter anderem beim Martha Argerich Musikfest in Beppu (Japan) als Orchestermitglied auf. Im Jahr 2000 kam er nach Europa, um am königlichen Konservatorium Antwerpen ein Studium bei Walter Boeykens aufzunehmen. Seine Studien setzte er ab dem Jahr 2002 am königlichen Konservatorium Mons (Belgien) bei Prof. Ronald van Spaendonck fort. Er erhielt zahlreiche Preise, etwa einen 1.Preis beim 11.Pietro Argento International Kammermusikwettbewerb in Italien, einen 3.Preis beim 4.Marco Fiorindo International Kammermusikwettbewerb in Italien, einen 3.Preis beim 5.Padova International Kammermusikwettbewerb in Italien, den Bela-Bártok-Preis bei der 15.Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest. Als Solist trat er mit dem Savaria Symphonieorchester Szombathely (Ungarn) auf. Regelmäßige Auftritte in Festivals für zeitgenössische Musik, so etwa Wien Modern, II Bienal do Música Hoje (Brasilien) oder auch die ISCM World New Music Days.

Theresia Schmidinger, Klarinette

Theresia Schmidinger ist freischaffende Musikerin und Musikpädagogin. Neben ihrer Tätigkeit in verschiedenen Orchestern und klassischen Kammermusikensembles widmet sie sich der Neuen Musik und der interdisziplinären Musikvermittlung. Sie ist Gründungsmitglied des Ensemble Platypus, und wirkte bei Konzerten des Klangforum Wien, des Ensemble Phace, des Ensemble Reconsil, und vielen weiteren mit. Auftritte bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, Wien Modern, Klangspuren, ComposIt Italia, den Darmstädter Ferienkursen, Bienal do Música Hoje/Brasilien, Tistat Terra Festival/Argentinien und der Ensemble Modern Akademie Schwaz. Ihre Studien Klarinette und Kammermusik absolvierte sie bei Gerald Pachinger und Wolfgang Klinser an der Kunstuniversität Graz, bei Johannes Meissl und Gottfried Pokorny an der Universität für Musik Wien sowie bei Walter Seebacher, Ernesto Molinari, Michel Lethiec, Mate Bekavac, weiters in diversen Meisterklassen.

Marianna Oczkowska, Violine

Marianna Oczkowska ist seit 2011 Stimmführerin der zweiten Violinen des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien. Sie studierte an der Fryderyk Chopin Musikuniversität Warschau und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplome mit Auszeichnung). Die Gewinnerin zahlreicher Stipendien (u. a. Würdigungspreis der Musik-Universität Wien, Orchesterakademie Ossiach) war auch Mitglied renommierter Jugendorchester (European Union Youth Orchestra, Gustav Mahler Jugendorchester, Pacific Music Festival Orchestra). Sie wirkt unter anderem beim Ensemble "die reihe" mit und tritt bei internationalen Festivals für Neue Musik als Solistin und Kammermusikerin auf (Wien Modern, Klangspuren Schwaz, Meridian Festival Bukarest). Sie ist Gast an der Stimmführerposition renommierter Orchester wie etwa des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, darüber hinaus Mitglied des Hans Rott Quartetts.

Tomasz Skweres, Cello, Komposition

Tomasz Skweres (Warschau, 1984) studierte Komposition und Cello an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit Januar 2012 Solocellist des Philharmonischen Orchester Regensburg. 2009-2011 Cellist bei RSO Wien. Rege internationale Konzerttätigkeit im Bereich der neuen Musik, zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Kompositionswettbewerben. Tomasz Skweres' Werke werden regelmäßig in renommierten Konzerthäusern und bei wichtigen Festivals in verschiedenen Ländern aufgeführt (Wien Modern, Biennale Bern, Klangspuren Tirol, Festival Goslar Harz...) und sind über den Verlag Doblinger publiziert. Kompositionsaufträge unter anderen von: RSO Wien, Wien Modern, Wiener Konzerthaus, Theater Regensburg (Philharmonisches Orchester Regensburg), Apollon Musagète Quartett, Ensemble Wiener Collage, Ensemble Zeitfluss, Thyll-Dürr Stiftung.

Frederik Neyrinck, Klavier, Komposition

Frederik Neyrinck studierte Klavier und Komposition in Brüssel, Stuttgart und Graz. Zu seinen Lehrern zählten Piet Kuijken (Klavier), Jan Van Landeghem, Marco Stroppa und Clemens Gadenstätter (Komposition). Er arbeitete mit Ensembles und Orchestern wie den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, dem Klangforum Wien, dem Nadar Ensemble, dem Ensemble L'Itinéraire, dem Spectra Ensemble, dem Bozzini Quartet und dem Gulbenkian Orchestra Lisboa zusammen. Seine Kompositionen wurden bei Festivals wie TRANSIT Leuven (BE), November Music Den Bosch (NL), Acanthes Metz (FR), IGNM World Music Days (BE/PL) und Gaida Festival Vilnius (LT) präsentiert. Er ist Gründer des Belgischen Odysseia Ensembles und einer der Organisatoren des Festivals TIK TAK TOE für zeitgenössische Musik in Meigem-Deinze. Seit 2013 ist er Pianist des Ensemble Platypus. www.frederikneyrinck.be

Hannes Dufek, Komposition, Organisation

Hannes Dufek (Wien, 1984) studierte Komposition in Wien bei Chaya Czernowin und Michael Obst. Mitbegründer (2006) von Platypus, seit 2011 intensive Beteiligung an makemake produktionen, seit 2014 im Vorstand der IGNM Österreich und Mitglied von KoKo – KollaborativKollektiv. Vielfältige kompositorische, künstlerische und organisatorische Tätigkeit – diverse Aufträge, Preise, Stipendien und Kollaborationen, so etwa: Wien modern, RuhrTriennale, Start-/Staatsstipendium des BM:UKK / BKA, Oldenburgisches Staatstheater, Dschungel Wien, Tonkünstler NÖ, SZENE BUNTE WÄHNE, Shanghai New Music Week, ISCM Young Composers Award 2014 (Honorary Mention), Carinthischer Sommer, reconsil, Mise-en Festival New York, SNIM, Tête-à-tête London, PLENUM, Ums'n'Jip, NoiseBridge, Forum Wallis, Wiener Konzerthaus, Echoraum (...). Seit 2014 Dr.-artium-Studium bei Clemens Gadenstätter und Christa Brüstle an der KUG (Graz).

Fernando Riederer, Komposition

Fernando Riederer ist Komponist und Kulturmanager und studierte bei Maurício Dottori in Curitiba, Brasilien Seit 2003 lebt er in Wien, wo er an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Dieter Kaufmann, German Toro-Perez und Karlheinz Essl studierte.
Als Komponist nahm er an diversen Festivals, Wettbewerben und Konzertprojekten teil, erhielt zahlreiche Preise, Stipendien und wichtige Aufträge in Süd- und Nordamerika, Europa und Asia. Er hat Werke für Soli bis Orchester, Opern, konzeptuelle und Bühnenmusik komponiert. Seine musikalischen Interessen führen ihn durch den Umsturz der Grenzen zwischen Kulturen, zu einer Vermischung von Konzepten und Erfahrungen aus verschiedenen Bereichen.
Als Organisator gründete er und leitet das ensembles EntreCompositores, mit welchem er seit 2011 die „Biennale Musik Heute“ in Brasilien mitgestaltet; Mitbegründer von "Platypus - Verein für neue Musik". www.fernandoriederer.com

Simon Vosecek, Komposition, Organisation

Šimon Voseček ist Komponist, Performer, Theatermensch, Chansonnier. Kompositionsstudium am Prager Konservatorium mit Otomar Kvěch und an der Musikuniversität Wien mit Dietmar Schermann, Erich Urbanner und Chaya Czernowin.
Die Oper Biedermann und die Brandstifter wurde 2008 mit dem Outstanding Artist Award ausgezeichnet. Im September 2013 wurde sie von der Neuen Oper Wien im Semperdepot uraufgeführt und im Februar 2014 am Stadttheater Bozen wiederaufgenommen. Im November 2015 wird sie von der Independent Opera at Sadler´s Wells in London neu produziert.
Im September 2016 kommt Hybris, eine neue Oper im Auftrag des sirene operntheater, zu Aufführung. Seit 2012 Mitglied der Performancegruppe schallundrauch agency, wo er als Komponist, musikalischer Leiter, Performer und Theaterpädagoge arbeitet.
In der Platypus-Cloud betätigt er sich als Organisator, Kassier und gelegentlich auch künstlerisch.

Sophia Goidinger-Koch lebt in Wien und arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich der zeitgenössischen und improvisierten Musik. 
Violin- und Violastudium am Mozarteum Innsbruck bei Christos Kanettis, an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Univ.-Prof. Thomas Fheodoroff und "Performance Practice in Contemporary Music" mit dem Klangforum Wien an der Kunstuniversität Graz.
Mitglied von Studio Dan, The Black Page Orchestra und dem Ensemble Platypus sowie regelmäßige Mitwirkung bei Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble Phace, Schallfeld Ensemble.
Zusammenarbeit mit Musikern und Komponisten wie Vinko Globokar, Michel Doneda, Elliott Sharp, Gunter Schneider, Burkhard Stangl, Renald Deppe, Frank Gratkowski  und Meisterkurse bei Christian Wolff, Pierluigi Billone, Francesco Filidei, Georg Friedrich Haas, Ernst Kovacic sowie dem Klangforum Wien.

Bilder: Igor Ripak